Staatssekretär Dr. Patrick Rapp zu Besuch in Tripsdrill
Tripsdrill - Dienstag, 29. Juni 2021

Am 25. Juni 2021 besuchte Dr. Patrick Rapp auf Einladung von Betreiberfamilie Fischer den Erlebnispark Tripsdrill. Begleitet wurde der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes Baden-Württemberg von Fabian Gramling, der bei der kommenden Bundestagswahl für den Wahlkreis Neckar-Zaber antreten wird, sowie von Dr. Michael Preusch, MdL für den Wahlkreis Eppingen und Achim Gläser, dem CDU-Ortsvereinsvorsitzenden von Cleebronn.

Zu Gast in Deutschlands erstem Erlebnispark
Am 25. Juni 2021 empfing der Erlebnispark Tripsdrill einen hochrangigen Gast aus der Landesregierung: Für Dr. Patrick Rapp, der seit Mai 2021 das Amt des Staatssekretärs für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes Baden-Württemberg bekleidet, war es der erste Besuch in Tripsdrill. Bei einem Rundgang mit der Betreiberfamilie Fischer zeigte er sich begeistert von der Detailverliebtheit, mit welcher die Attraktionen und Themenbereiche in Tripsdrill gestaltet sind. Besonders beindruckt war Rapp von den beiden neuen Achterbahnen „Hals-über-Kopf“ und „Volldampf“, welche 2020 als größte Einzelinvestition in der über 90-jährigen Geschichte von Deutschlands erstem Erlebnispark eröffnet wurde.

Ein Jahr der Herausforderungen
Nach dem Rundgang durch den Park folgte ein gemeinsames Gespräch im Tagungsraum „Tüftlerstätte“ direkt neben der Katapult-Achterbahn „Karacho“. Staatsekretär Rapp informierte sich über die Herausforderungen, die Tripsdrill in der Corona-Krise zu bewältigen hatte. Gleichzeitig konnte er der Familie Fischer mitteilen, dass die Schnelltestpflicht für Freizeitparks in Landkreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 35 ab Montag, 28. Juni entfallen würde – für Tripsdrill eine gute Nachricht, da die Schnelltest-Kontrolle bisher nicht nur zeitaufwändig war, sondern auch Arbeitskräfte in Anspruch nahm, die eigentlich dringend im Park benötigt wurden. Trotz dieser Erleichterung bleibt das Jahr herausfordernd: Die Tripsdrill-Geschäftsführer schilderten Staatssekretär Rapp, dass man während des Lockdowns, der den Erlebnispark 76 Saisontage kostete, zwar keine Mitarbeiter entlassen musste. Allerdings fehlten dem Park aufgrund der verzögerten Öffnung gerade in Gastronomie und Verkauf zahlreiche Saisonkräfte, die zwischenzeitlich Beschäftigung in anderen Branchen gefunden haben. Ein weiteres Thema war die aufgrund der Corona-Situation auf 7 % gesenkte Mehrwertsteuer in der Gastronomie. Staatssekretär Rapp erklärte, dass die Sonderregelung bezüglich der Mehrwertsteuer, die noch anderthalb Jahre gilt, den Aufschwung der Branche beschleunigen werde. Vor diesem Hintergrund müsse man über eine weitere Verlängerung zu gegebener Zeit nochmals sprechen. Weitere Anliegen, die zur Sprache kamen, waren bürokratische Hürden bei der Weiterentwicklung der Parkinfrastruktur sowie bei der Verkehrsanbindung.

Tourismus als Motor der Regionalentwicklung
Abschließend lobte Rapp den Erlebnispark mit anerkennenden Worten: „Tripsdrill hat eine hohe touristische Bedeutung für das Urlaubsland Baden-Württemberg. Der Erlebnispark ist sowohl bei Gästen als auch bei Einheimischen beliebt. Die Pandemie hat uns einmal mehr verdeutlicht, wie wichtig herausragende Angebote vor der eigenen Haustür sind. Nicht zuletzt ist der Tourismus auch ein Motor der Regionalentwicklung. Das letzte Jahr hat uns nochmals deutlich vor Augen geführt, wie viele Arbeitsplätze die Branche bindet und wie hoch die ökonomische Bedeutung dieses Wirtschaftszweiges ist. Es stimmt mich positiv, dass der Erlebnispark trotz hoher Umsatzverluste keinen Mitarbeiter entlassen musste und nun wieder durchstartet.“