Frauen im Parc Astérix: Zwei Karrierewege, eine Leidenschaft

Montag, 09. März 2026, 21:56

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Frauen im Parc Astérix: Zwei Karrierewege, eine Leidenschaft

Anlässlich des Internationalen Tages der Rechte der Frauen rückt der Parc Astérix die starken Frauen in den Fokus – Frauen, die mit Leidenschaft und Engagement den Park jeden Tag zum Leben erwecken. 49 Prozent der Belegschaft sind weiblich, einige davon bereits seit über 30 Jahren. Zwei Porträts zeigen, wie unterschiedlich und erfüllend Karrieren im gallischen Dorf aussehen können: von der Leitung des Malereidienstes bis zur Produktchefin für Confiserie und Merchandising.

Jordane Lemaître arbeitet seit sechs Jahren im Parc Astérix und leitet seit zwei Jahren den Malereidienst. Ihre Geschichte begann mit 15 als Praktikantin. Danach war sie 13 Jahre lang als selbstständige Dekorationsmalerin für den Park unterwegs, bevor sie fest einstieg. Heute führt sie ein Team aus Baustreichern und Dekorationsmalern – ein Beruf, der sich seit fast 60 Jahren auch Frauen öffnet. „Meine Tage gleichen sich nie – ich liebe es, morgens aufzustehen und nicht genau zu wissen, was mich erwartet“, erzählt Jordane begeistert. Die größte Herausforderung war für sie der Wechsel von der Technikerin zur Teamleiterin: „Eine meiner größten Herausforderungen war es, die Leitung eines Dienstes zu übernehmen, in dem ich zuvor als Technikerin gearbeitet hatte.“

Sie ist überzeugt, dass sich die Mentalitäten ändern und technische Berufe immer mehr Frauen anziehen. „Berufliche Vielfalt ist essenziell und bringt große Bereicherung“, sagt sie und ermutigt andere Frauen: „Man braucht Selbstvertrauen, muss leidenschaftlich bei der Sache sein und sich voll und ganz einbringen. Der Schlüssel ist, daran zu glauben und dranzubleiben.“ Für Jordane ist das Wichtigste, sich im Arbeitsumfeld wohlzufühlen – und genau das bietet der Parc Astérix mit seiner abwechslungsreichen Welt.

Auch Ingrid Schmidt verkörpert diese langjährige Leidenschaft. Seit 1994 ist sie im Park, fing als saisonale administrative Assistentin in der Gastronomie an und hat daraus eine über 30-jährige Karriere gemacht. Besonders prägend waren die operativen Jahre ab 1997 bei der Eröffnung von Tonnerre de Zeus. Heute ist sie als Produktchefin verantwortlich für Lizenzprodukte, generische Artikel und die gesamte Confiserie. „Meine Aufgabe besteht darin, Produktlinien aufzubauen, zu organisieren und zu steuern, die kohärent, attraktiv und wirtschaftlich erfolgreich sind“, erklärt sie. Dazu gehören Trendanalysen, Sortimentsplanung und die enge Abstimmung mit Teams und Lieferanten.

Ihr Appell an junge Frauen ist klar: „Wagt euch! Bringt euch ein und zensiert euch nicht selbst!“ Wie Michelle Obama sagt: „Es gibt keine Grenzen dafür, was wir erreichen können.“ Für Ingrid lebt das gallische Dorf von Teamgeist und Vielfalt: „Diese kollaborative Dynamik ermöglicht innovative Kollektionen und die erfolgreiche Bewältigung jeder Herausforderung.“ Ihre Botschaft lautet: „Jede Position ist nur eine Stufe, keine Schublade. Eine Karriere ist keine gerade Linie, sondern eine Kette von Chancen, die man ergreifen muss.“

Zwei Frauen, zwei völlig unterschiedliche Wege – und doch dieselbe Begeisterung für den Parc Astérix. Ein starkes Signal, dass im gallischen Dorf Platz für alle Karrierewünsche ist.

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