Parc Astérix, Château de Chantilly und CDC Biodiversité starten ökologische Restaurierung im Wald von Chantilly

Dienstag, 03. Februar 2026, 15:26

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Parc Astérix, Château de Chantilly und CDC Biodiversité starten ökologische Restaurierung im Wald von Chantilly

Der Parc Astérix zeigt einmal mehr, wie ernst er Nachhaltigkeit nimmt: Gemeinsam mit CDC Biodiversité und dem Château de Chantilly laufen derzeit umfangreiche Restaurierungsarbeiten im Herzen des Waldes von Chantilly. Auf nicht weniger als 8 Hektar werden Bewaldung wiederhergestellt und klimarobuste Arten gepflanzt – ein ambitioniertes Kompensationsprojekt, das direkt aus den Ausbauplänen des Parks hervorgeht und langfristig bis zu 50 Jahre angelegt ist.

Die einzigartige Partnerschaft nutzt die geografische Nähe zwischen dem Parc Astérix und dem 6.300 Hektar großen Wald des Château de Chantilly, das dem Institut de France gehört. Auf sandigen, wasserarmen Böden leidet der emblematische Wald stark unter dem Klimawandel: Rund 40 Prozent der Bäume, vor allem Eichen, befinden sich in besorgniserregendem Zustand. CDC Biodiversité, als mandatierter Kompensationsbetreiber des Parks, setzt daher auf 29 Hektar Parzellen in sylvikultureller Sackgasse gezielte Maßnahmen um – in enger Abstimmung mit dem Château de Chantilly und dem Office National des Forêts.

Kern des Projekts ist eine reale Umweltverpflichtung (ORE), die notariell zwischen CDC Biodiversité und dem Château de Chantilly vereinbart wurde und die Langfristigkeit der Aktionen absichert. Konkret werden diversifizierte lokale Arten gepflanzt, die besser an klimatische Veränderungen angepasst sind, Waldränder und Lichtungen geschaffen, Bäume in Seneszenzinseln erhalten sowie Calluna-Heiden restauriert. So sollen Auswirkungen auf Vögel, Fledermäuse und bewaldete Habitate ausgeglichen werden.

Die Arbeiten starteten bereits Ende 2024, wurden Anfang Januar 2026 in einer fauna- und floraschonenden Phase wieder aufgenommen und erstrecken sich über die kommenden Jahre. Auf die intensiven Restaurierungsphasen folgen dann leichtere Pflegearbeiten und gezieltes Monitoring. Das Projekt vereint zahlreiche Akteure – darunter den Conservatoire d’espaces naturels des Hauts-de-France und den Parc naturel régional Oise-Pays de France – und steht für innovative territoriale Zusammenarbeit.

Renaud Garbé, Direktor der Agentur Hauts-de-France bei CDC Biodiversité, betont: „Dieses Projekt wurde von den Partnern bereits in der Planungsphase der ersten Maßnahmen des Gesamtausbauprojekts des Parc Astérix initiiert. Es stellt eine konkrete und langfristige Antwort (30 bis 50 Jahre) auf den Klimanotstand und den Verlust der Biodiversität dar. Es beweist, dass eine ambitionierte ökologische Kompensation, die von den staatlichen Stellen gelobt wurde, auch ein Hebel für die Resilienz der Regionen sein kann.“

Delphine Pons, Generaldirektorin des Parc Astérix, ergänzt: „Der Parc Astérix misst dem Schutz der Biodiversität große Bedeutung bei, da er sich sowohl in einer Natura-2000-Zone als auch im Regionalen Naturpark Oise-Pays de France befindet. Dieses Projekt spiegelt unseren Willen wider, den Parc Astérix verantwortungsvoll und nachhaltig weiterzuentwickeln – in Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren, um Maßnahmen zur Restaurierung der Ökosysteme umzusetzen.“

Anne Miller, Generaladministrateurin des Château de Chantilly, unterstreicht: „Als großer Waldbesitzer trägt das Château de Chantilly eine besondere Verantwortung: sein natürliches Erbe zu schützen und an künftige Generationen weiterzugeben. Getreu der Mission, die ihm der Herzog von Aumale übertragen hat, und der Devise des Institut de France – Erhalten, Fördern, Aufklären – setzt sich das Schloss täglich dafür ein, seine Wälder bei den Herausforderungen des Klimawandels zu unterstützen, das Wissen zu fördern und Aufklärungsarbeit zu leisten. Es arbeitet eng mit den Akteuren der Region zusammen, im Dienst einer reichen und geteilten Biodiversität.“

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