Schwerer Arbeitsunfall bei der Poseidon-Kontrolle im Europa-Park

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Schwerer Arbeitsunfall bei der Poseidon-Kontrolle im Europa-Park

Im Europa-Park in Rust ereignete sich am Dienstag, den 9. September 2025, gegen 14 Uhr ein schwerer Arbeitsunfall. Ein 31-jähriger Mitarbeiter des Parks verletzte sich bei Revisionsarbeiten an der Wasserachterbahn „Poseidon“ schwer. Die Polizei berichtet, dass der Arbeiter auf einem 20 Meter hohen Podest gearbeitet hatte und die Bahn offenbar zu früh in Betrieb setzte.

Der dramatische Ablauf des Unfalls

Der 31-Jährige befand sich auf dem Podest, um die Achterbahn „Poseidon“ zu überprüfen. Diese Attraktion kombiniert Elemente einer Achterbahn mit einer Bootsfahrt und ist eines der beliebten Fahrgeschäfte im Park. Laut Polizei setzte der Mann die Bahn zu früh in Gang, was zu einem dramatischen Vorfall führte. Ein Wagen der Bahn erfasste einen seiner Sicherheitsgurte. Dadurch wurde der Arbeiter mitgerissen und gegen den Wagen geschleudert.

Der Sicherheitsgurt riss unter der einwirkenden Kraft, und der 31-Jährige kam auf dem Podest zum Liegen. Er erlitt schwere Verletzungen und musste umgehend medizinisch versorgt werden. Ein Rettungshubschrauber transportierte ihn in ein Krankenhaus.

Ermittlungen und Behördenbeteiligung

Die Polizei aus dem Polizeiposten Rust und dem Verkehrsdienst Offenburg ermittelten zunächst ohne Hinweise auf Fremdverschulden. Die Staatsanwaltschaft Freiburg beauftragte dennoch einen Gutachter, um den genauen Ablauf des Vorfalls zu rekonstruieren. Der Unfall ereignete sich in einem Moment, in dem der Arbeiter in rund 20 Metern Höhe mit den notwendigen Inspektionen beschäftigt war. Wie die Polizei mitteilt, liegt kein Fremdverschulden vor.

Stellungnahme des Europa-Parks

Ein Sprecher des Europa-Parks bestätigte den Unfall und teilte mit, dass der Mann inzwischen auf dem Weg der Besserung ist. Die „Poseidon“-Bahn war während der Wartungsarbeiten nicht für Besucher geöffnet, sodass andere Personen nicht betroffen waren. Aufgrund der Privatsphäre des Verletzten machte der Sprecher keine Angaben, ob es sich um einen direkten Mitarbeiter des Parks oder um einen von einer Wartungsfirma handelt.

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