Jedes Jahr am 16. August feiern Achterbahn-Fans weltweit den „Rollercoaster Day“. Aus diesem Anlass hat der Europa-Park fünf spannende Fakten über diese beliebten Adrenalin-Attraktionen zusammengestellt. Der Tag der Achterbahn hebt die Faszination für Coaster hervor, die in Deutschland und besonders im Europa-Park eine große Rolle spielen.
Europa-Park als Achterbahn-Hochburg
Der Europa-Park ist eine Achterbahn-Hochburg. In den zehn meistbesuchten Freizeitparks Europas gibt es im Schnitt sechs Achterbahnen pro Park. Der Europa-Park bietet mit aktuell 14 Bahnen für Jung und Alt mehr als doppelt so viele, Stand 2025. Er ist damit auch in Deutschland die klare Nummer eins. Addiert man die Streckenlängen, ergibt sich eine Gesamtdistanz von rund 10 Kilometern.
Achterbahnen aus dem Schwarzwald erobern die Welt
Achterbahnen aus dem Schwarzwald erobern die Welt. Das Mutterunternehmen des Europa-Park, MACK Rides, gehört zu den weltweit führenden Achterbahn-Herstellern. In dem Schwarzwald-Städtchen Waldkirch wurden bislang 176 Coaster gebaut und unter anderem nach Australien, Japan und auf die Philippinen exportiert.
Weltweite Verbreitung von Achterbahnen
Weltweit gibt es rund 6.600 Achterbahnen. Laut rcdb.com stehen davon 299 in Deutschland, das damit zu Recht als Achterbahn-Land bezeichnet werden kann. Denn nur in China mit 1.877 und den USA mit 925 gibt es mehr Coaster.
Die ersten Achterbahn-Ideen aus Russland
Die ersten Ideen für Achterbahnen stammen aus Russland. Bereits im 16. und 17. Jahrhundert wurden dort hölzerne Gerüste errichtet, von denen man im Winter mit Schlitten hinunterrutschte. Später montierte man Räder unter die Fahrzeuge, um auch ohne Schnee fahren zu können. In einigen Sprachen heißen Achterbahnen bis heute „Russische Berge“.
Das Design moderner Loopings
Loopings sind nicht rund. Eine perfekte Kreisform würde beim Austritt zu hohe g-Kräfte erzeugen. Daher sind moderne Loopings für mehr Fahrkomfort tropfenförmig gestaltet.