Disneyland Paris im Februar 2026: Der Andrang stieg mit den Winterferien an

Mittwoch, 04. März 2026, 12:37

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Disneyland Paris im Februar 2026: Der Andrang stieg mit den Winterferien an

Im Februar 2026 zeigte sich im Disneyland Paris ein ganz klares Muster. Zu Monatsbeginn blieb der Andrang noch sehr gering, doch mit den Winterferien kletterte er auf erhöhte und teilweise deutlich höhere Werte. Diese detaillierte Rückschau gibt allen Fans, die planen oder einfach nur wissen möchten, wie voll oder leer es wirklich war, echte Einblicke. Denn wer die richtigen Tage und Stunden erwischt, erlebt den Park viel entspannter und mit deutlich kürzeren Wartezeiten.

Der Monat startete ruhig: In den ersten Tagen lagen die Andrangswerte zwischen 17 und 37 Prozent. Den absoluten Tiefpunkt gab es am 13. Februar mit nur 12,5 Prozent Andrang und gerade mal 13,7 Minuten durchschnittlicher Wartezeit – der niedrigste Wert des ganzen Monats. Am 24. Februar hingegen stieg der Andrang auf 68,2 Prozent, bei einer Wartezeit von 30,6 Minuten, dem höchsten Wert. Insgesamt kamen die Besucher im Schnitt auf etwa 21 Minuten Wartezeit pro Tag.

Externe Einflussfaktoren

Nur ein Feiertag fiel in den Februar: der Valentinstag am 14. Februar. Er betraf zwar 100 Prozent der Bevölkerung, war aber kein freier Tag. Dennoch kletterte der Andrang an diesem Tag auf 40,9 Prozent bei 22,1 Minuten Wartezeit – im Vergleich zu nur 12,5 Prozent am Vortag. Der eigentliche Gamechanger waren jedoch die Winterferien. Vom 8. bis 14. Februar hatten in Zone A 33 Prozent der Schüler frei, was Andrangswerte zwischen 17 und 46 Prozent zur Folge hatte. Vom 15. bis 21. Februar stieg der Anteil auf 66 Prozent in den Zonen A und B, und der Park füllte sich oft auf 35 bis 69 Prozent. Besonders am 17. Februar mit 66 Prozent Ferien in beiden Zonen erreichte der Andrang 69,2 Prozent bei 30,6 Minuten Wartezeit. Am 22. Februar waren landesweit alle Schüler in den Ferien – 100 Prozent –, was 43 Prozent Andrang und 23,6 Minuten Wartezeit brachte. Vom 23. bis 28. Februar lagen die Anteile in Zone B und C bei je 67 Prozent, mit Andrangswerten zwischen 31 und 68 Prozent. Am 24. Februar kam es trotz „nur“ 67 Prozent Ferienanteil zu 68,2 Prozent Andrang und 30,6 Minuten Wartezeit, während es am 27. Februar bei gleicher Quote auf 31,1 Prozent zurückging.

Das Wetter spielte dabei eine große Rolle und verstärkte die Effekte noch. An kalten Tagen unter 5 °C wie dem 14. Februar (1,4 °C, 14,5 % Regen, 29 km/h Wind) oder dem 15. Februar (2,7 °C, 58,3 % Regen, 14,2 km/h Wind) blieb der Park mit 40,9 bzw. 35,6 % Andrang eher leer. Bei milden 5 bis 10 Grad, etwa am 1. Februar mit 7,6 Grad oder am 13. Februar mit 8,2 Grad und 77,9 % Regen, hielten sich die Besucherzahlen ebenfalls niedrig. Ab dem 21. Februar wurde es häufig wärmer als 10 Grad – wie am 25. Februar mit 15,9 Grad und nur 1 % Regen oder am 24. Februar mit 13,2 Grad –, was die Andrangswerte nach oben trieb. Starkregen über 30 Prozent, wie am 13. Februar mit 77,9 Prozent oder am 11. Februar mit 51,9 Prozent und starkem Wind von 45,1 km/h, drückte die Zahlen spürbar. Auch Wind über 20 km/h an Tagen wie dem 11., 12. oder 16. Februar sorgte für ruhigere Besuche. Die höchsten Werte gab es dagegen bei der perfekten Mischung aus vielen Ferien, milden Temperaturen und wenig Wind, wie eben am 24. Februar.

Der Wochen- und Tagesrhythmus

Montags lag der Andrang bei 41,8 Prozent mit 22,7 Minuten Wartezeit, dienstags bei 48,9 Prozent und 24,6 Minuten – der vollste Wochentag. Mittwochs waren es 35,9 Prozent und 20,9 Minuten, donnerstags 38,3 Prozent und 21,4 Minuten. Die absoluten Ruhepol-Wochentage waren die Freitage mit nur 25,4 Prozent und 17,4 Minuten. Samstags kamen 45,4 Prozent und 23,7 Minuten zusammen, sonntags 39,7 Prozent und 22,3 Minuten. Im Tagesverlauf baute sich der Andrang morgens langsam auf: Um 8 Uhr waren es gerade 17,8 Prozent bei nur 9 Minuten Wartezeit, um 9 Uhr schon 42,3 Prozent und 15,2 Minuten, bis zum Spitzenwert um 11 Uhr mit 43,6 Prozent und 26,9 Minuten. Um 14 Uhr lagen die Werte bei 46,8 Prozent und 25,5 Minuten. Ab 17 Uhr ging es wieder bergab auf 34,5 Prozent und 18,9 Minuten, um 20 Uhr auf 30,3 Prozent und 13,7 Minuten und um 22 Uhr sogar auf 4,5 Prozent mit nur 6,3 Minuten. An starken Ferientagen wie dem 17. Februar blieb der Andrang länger hoch, bei Wind und Regen wie am 13. Februar dagegen den ganzen Tag über niedrig.

Die Attraktionen im Detail

Alice's Curious Labyrinth war der absolute Favorit für kurze Wartezeiten: Überall und immer nur 5 Minuten, völlig unbeeindruckt von Ferien, Wetter oder Feiertagen. Die Heatmap blieb durchgehend bei 5 Minuten.

Big Thunder Mountain erreichte einen Monatsdurchschnitt von 47,4 Minuten. Am 13. Februar ging es mit 31,4 Minuten bei 12,5 Prozent Andrang am ruhigsten zu, am 24. Februar mit 67,3 Minuten bei 68,2 Prozent am vollsten. Dienstags wurde es mit 52 Minuten besonders voll, freitags mit 43,9 Minuten am entspanntesten. Morgens um 8 Uhr warteten nur 16 Minuten, nachmittags um 14 Uhr bis zu 59,2 Minuten. Die Bahn reagierte besonders empfindlich auf hohe Ferienanteile ab dem 17. Februar (über 55 Minuten) und auf milde, trockene Tage Ende Februar (über 60 Minuten).

Blanche-Neige et les Sept Nains kam auf durchschnittlich 22,4 Minuten. Am kürzesten war die Wartezeit am 2. Februar mit 15,5 Minuten bei 25,9 Prozent Andrang, am längsten am 26. Februar mit 30,4 Minuten bei 60,2 Prozent. Sonntags lag sie bei 24,6 Minuten, freitags bei nur 18,7 Minuten. Morgens um 9 Uhr nur 7,6 Minuten, Spitze um 11 Uhr mit 29,5 Minuten.

Peter Pan's Flight war mit 52,2 Minuten Durchschnitt die Attraktion mit den längsten Wartezeiten. Am 3. Februar warteten die Fans nur 39,6 Minuten bei 22,5 Prozent Andrang, am 24. Februar hingegen 68,6 Minuten bei 68,2 Prozent. Dienstags 54,8 Minuten, freitags 47,7 Minuten. Um 8 Uhr 22,7 Minuten, Spitzen um 11 und 13 Uhr mit je 60,1 Minuten.

Star Wars Hyperspace Mountain lag bei 32,3 Minuten im Schnitt. Am ruhigsten am 6. Februar mit 16,2 Minuten bei 17,1 Prozent, am vollsten am 17. Februar mit 49,3 Minuten bei 69,2 Prozent. Samstags 39,3 Minuten, freitags nur 23,2 Minuten. Um 8 Uhr gerade 5,6 Minuten, Spitze um 11 Uhr mit 41,9 Minuten. Die Single-Rider-Variante brachte durchschnittlich 27,4 Minuten und sparte im Mittel 4,9 Minuten – besonders spürbar an vollen Tagen wie dem 17. Februar.

Buzz Lightyear Laser Blast erreichte 35,5 Minuten Durchschnitt. Niedrigster Wert am 6. Februar mit 17,6 Minuten, höchster am 17. Februar mit 51,3 Minuten. Samstags 39,6 Minuten, freitags 27,3 Minuten. Um 8 Uhr 6 Minuten, Spitze um 11 Uhr mit 48,3 Minuten.

Orbitron lag bei 28,1 Minuten, am niedrigsten am 13. Februar mit 12,3 Minuten, am höchsten am 17. Februar mit 42 Minuten. Dienstags 32,9 Minuten, freitags 23,5 Minuten.

Dumbo the Flying Elephant: 24,6 Minuten Durchschnitt, niedrigster Wert am 13. Februar mit 12,2 Minuten, höchster am 17. Februar mit 37,5 Minuten.

Indiana Jones and the Temple of Peril: 22,9 Minuten im Schnitt, am 13. Februar nur 9,2 Minuten, am 24. Februar 40,8 Minuten. Die Single-Rider-Spur sparte hier im Schnitt 9,9 Minuten.

Pirates of the Caribbean: 19,6 Minuten Durchschnitt, niedrigster Wert am 6. Februar mit 6,1 Minuten, höchster am 17. Februar mit 29,6 Minuten.

Phantom Manor: 15,3 Minuten, niedrigster am 6. Februar mit 6,1 Minuten, höchster am 24. Februar mit 26,5 Minuten.

it's a small world: 13,7 Minuten, niedrigster Wert am 11. Februar mit 5 Minuten, höchster am 17. Februar mit 21,6 Minuten.

Mad Hatter's Tea Cups: 8,6 Minuten, höchster Wert am 24. Februar mit 12,9 Minuten.

Star Tours: The Adventures Continue: 16,7 Minuten, höchster Wert am 24. Februar mit 25,2 Minuten.

Thunder Mesa Riverboat Landing lag meist bei rund 20 Minuten.

Casey Jr. – le Petit Train du Cirque: 25,2 Minuten Durchschnitt, höchster Wert am 24. Februar mit 39,5 Minuten.

Le Carrousel de Lancelot: 9,7 Minuten, höchster am 4. Februar mit 12,8 Minuten.

Le Pays des Contes de Fées: 10,3 Minuten, höchster Wert am 25. Februar mit 17,5 Minuten bei 57,9 Prozent Andrang.

La Cabane des Robinson blieb meist bei 5 Minuten, nur selten etwas höher.

Les Voyages de Pinocchio: 22,6 Minuten, höchster Wert am 24. Februar mit 28,3 Minuten.

Main Street Vehicles und Les Mystères du Nautilus: Durchgängig 5 Minuten.

Die Disneyland Railroad kam auf 23 Minuten Durchschnitt, Autopia auf 38,1 Minuten mit Spitze am 17. Februar bei 59,6 Minuten.

Zusammengefasst reagierten die Thrill-Attraktionen wie Big Thunder Mountain und Autopia deutlich stärker auf Ferien und mildes Wetter mit Wartezeiten über 50 Minuten, während die ruhigen Klassiker wie Alice's Curious Labyrinth oder La Cabane des Robinson immer bei 5 Minuten blieben. Die Single-Rider-Spuren bei Star Wars Hyperspace Mountain und Indiana Jones sparten an Spitzentagen 5 bis 15 Minuten. Peter Pan's Flight hatte nicht nur die längsten Wartezeiten insgesamt, sondern legte auch bei landesweiten Ferien am stärksten zu.

Optimale Besuchsmuster und praktische Tipps

Die besten Tage waren eindeutig die Freitage mit nur 17,4 Minuten Durchschnittswartezeit und 25,4 Prozent Andrang – besonders die vor den Ferien wie am 13. oder 6. Februar. Richtig clever waren Kombinationen mit viel Wind über 20 km/h oder starkem Regen über 50 Prozent, auch während der Ferien, wie am 11. oder 12. Februar mit extrem niedrigen Andrangswerten. Die idealen Stunden für den ganzen Park: zwischen 8 und 9 Uhr morgens mit unter 16 Minuten Wartezeit und ab 20 Uhr mit unter 14 Minuten. Für Peter Pan's Flight lohnten sich 8 Uhr (22,7 Minuten) oder nach 21 Uhr besonders, für Big Thunder Mountain 8 Uhr (16 Minuten) oder ab 20 Uhr unter 30 Minuten. Single Rider machte sich vor allem bei Star Wars Hyperspace Mountain und Indiana Jones ab 11 Uhr bezahlt, wenn die normalen Schlangen über 40 Minuten lang waren.

Bei der Planung lohnt es sich, die Ferienanteile genau im Blick zu haben: Vor dem 15. Februar mit nur 33 Prozent in Zone A waren fast alle Tage sehr bis eher ruhig. Ab dem 15. Februar mit 66 Prozent und erst recht ab dem 22. Februar mit 100 Prozent oder 67 Prozent in B und C sollte man entweder früh da sein oder gezielt windige und regnerische Tage auswählen – dort blieb der Andrang oft unter 40 Prozent. Die Wettervorhersage nicht vergessen: Unter 5 Grad oder bei Wind über 40 km/h war es häufig leerer, selbst in den Ferien. An trockenen und milden Tagen Ende des Monats wie dem 25. oder 26. Februar mit über 57 Prozent Andrang lieber die frühen oder späten Stunden nutzen. So ließen sich die längsten Wartezeiten bei den großen Achterbahnen an jedem Tag vermeiden und man konnte den Park überall mit viel Platz genießen.

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