Bevor morgens der erste Zug rollt, läuft hinter den Kulissen bereits die wichtigste Schicht des Tages. FRONT ROW Folge 5 bleibt genau dort. Das monatliche Magazin des Europa-Parks ist am 27. August 2026 auf VEEJOY erschienen, produziert von MACK Media, 13 Minuten und 28 Sekunden in UHD, mit Tonspuren auf Deutsch, Englisch und Französisch sowie Untertiteln auf Französisch und Englisch. Annika und Lauren moderieren. Neue Folgen gibt es immer am letzten Donnerstag im Monat. Die Ausgabe zeigt die Technik hinter Euro-Mir und Voltron Nevera powered by Rimac, den September-Kalender, die neue Mitarbeiterkantine Coasteria, offizielle Klemmbausteine und ein Gespräch mit Dr. Volker Klaiber, Direktor Operation & Service.
An der Euro-Mir kontrolliert in der Wartungshalle der Techniker Loïc morgens Züge und Fahrzeuge. Die Sicherheitsbügel dürfen kein Spiel haben, die Laufräder müssen frei laufen und dürfen nicht beschädigt sein. Ein Rad wird gewechselt, wenn die Lauffläche komplett durchgewetzt ist. Grob zehn bis fünfzehn Minuten dauert ein kompletter Radwechsel.
Hinter den von außen komplett verspiegelten Türmen der Euro-Mir sucht man Showtechnik vergeblich. Dahinter liegen Infrastruktur und Lager. Ein Turm enthält den Lift, ein weiterer die Treppen zum Bremsbereich. Die übrigen drei Türme sind leer und dienen als Lagerfläche für Weihnachtsdekoration. Oben an der Bremse prüft Loïc, ob die Bremsen in Ordnung sind, ob der Bremsspalt stimmt, ob die Reibbeläge halten und ob Luft austritt. Höhenangst hatte er nie. Gegen Übelkeit beim Rückwärtsfahren der Euro-Mir hat er keinen Tipp. Das lasse sich nicht einstellen oder vorhersagen, jede Runde sei anders. Die Kurzformel lautet: „Augen zu und durch.“
Voltron Nevera powered by Rimac geht siebenmal über Kopf und fährt 100 km/h. Operator Lucas erklärt, dass die Reifen dabei sehr heiß werden und morgens alle geprüft werden müssen. Es fahren bis zu sieben Züge gleichzeitig. Morgens stehen sie noch in der Halle. Am Bedienpult der Drehweiche wird per Telefon direkt mit dem Kontrollraum am Bahnhof gesprochen; erst nach Freigabe von dort dürfen die Züge weiter. Immer zwei Züge fahren auf die Drehweiche. In der Wartungsposition kann sich die Weiche vollständig drehen. Es gibt zwei Gleise: auf einem vier Züge, auf dem anderen drei. So kommen die Züge aus der Halle und fahren am Bahnhof weiter.
Dr. Volker Klaiber hat den Bereich Operation & Service unter sich, also den Parkbetrieb: alles, was der Gast erlebt, fühlt und fährt – Wege, Straßen, Gassen, Gebäude und die Technik darin, plus die tägliche Wartung. Täglich werden über 2.000 Achterbahnräder kontrolliert. Züge, Boote und Fahrzeuge durchlaufen eine anlagenspezifische Prüfung. Sicherheit steht in der Prioritätenliste ganz oben.
Störungen gehen trotzdem schnell viral. Klaiber liest das anders. Eine Störung sei oft der Beweis, dass das Sicherheitssystem greift. Die Bahnen seien Hightech-Maschinen mit einem fein und sorgfältig abgestimmten Sicherheitssystem. Bei der geringsten Diskrepanz gehe die Anlage in den vorgesehenen Zustand, und der sei immer Stopp. Kleine Dinge lassen sich sofort korrigieren. Ist schon klar, dass eine Reparatur oder ein Teiletausch länger als etwa 25 bis 30 Minuten dauert, folgt die sogenannte Räumung: Die Gäste werden ruhig und geordnet zurück in den Park begleitet. Dass solche Bilder rasch im Netz sind, nennt er ein Leidwesen. Jeder habe ein Smartphone, die Darstellung sei oft reißerisch. Der Vorgang selbst sei langweilig. Selbst wenn ein Zug mit Gästen stehe, sitze man nirgendwo sicherer als in der Achterbahn; dort könne eigentlich nichts passieren.
Besucherströme und Tagesprognosen liegen bei der Financial Administration, auf Basis historischer Daten: gleicher Tag der Vorsaison, gleiche Bedingungen, anderes Wetter. Für Operation & Service sei das zweitrangig, weil die Bahnen laufen müssen – für 10.000, 15.000 oder 40.000 Gäste. Die Wartezeitenschilder vor den Attraktionen speisen sich nicht aus einem vollautomatischen Zähler. Es gibt eine neue, hauseigene Attraction-Management-Software, zugeschnitten auf den Park. Der Operator gibt die Minuten händisch an einem Panel ein, als Erfahrungswert. In der Schlange gibt es Markierungen: bis hier 15 Minuten, bis hier 30 Minuten. Als Tipp für volle Tage nennt Klaiber VirtualLine: in der App ein Zeitfenster buchen und so die Wartezeit an einzelnen Bahnen reduzieren.
Für die kommende Saison verweist Klaiber nach Italien. Die Geisterbahn dort ist bereits überarbeitet. In der nächsten Off-Season erhält Piccolo Mondo, die klassische Familienattraktion für jüngere Gäste, ein Facelift: neue Dekoration, neue Szenerie, Nostalgie und Moderne. Darauf sei man sehr gespannt. Die Gewinnspielfrage der Folge zielt genau darauf: Bei welcher Kinderattraktion im italienischen Themenbereich entsteht zur nächsten Saison etwas Neues? Die Antwort aus dem Interview ist Piccolo Mondo. Auf der Gewinnspielseite von europapark.de lautet die Frage mit Jahreszahl: Bei welcher Attraktion im italienischen Themenbereich passiert 2027 etwas Neues? Die Antwortoptionen sind Volo da Vinci, Karneval in Venedig, Piccolo Mondo und Mario's Pizza.
Im September-Kalender der Folge wird es dicht. Am 13. September steht der Elsass-Tag direkt vor der Haustür. Trachtengruppen, Straßenkünstler, Musikkapellen – Atmosphäre eines elsässischen Straßenfestes. Am 19. und 20. September folgt das Märchenfest im Märchenwald, interaktiv und für Familien. Vom 19. September bis zum 11. Oktober gibt es Oktoberfest mit Lederhosen, Dirndl, Schmankerl, „O’zapft is“ und Prosit. Ab 23. September startet Traumatica: zehn Jahre Event, zwanzig Jahre Horror im Europa-Park, neue Horrorwelten, neues Maislabyrinth, Shows. Ab 26. September kommt Halloween in den Park – mit Kürbisarmeen, Nebel und Grusel, nichts für schwache Nerven.
Abseits des Kalenders zeigt die Folge den Rohbau der neuen Mitarbeiterkantine Coasteria: integrierte Zentralküche, 4.500 Quadratmeter, vier Stockwerke. Das ist für Gäste relevant, weil die alte Kantine einem neuen Themenbereich weichen muss. Gleichzeitig gibt es offizielle Europa-Park-Klemmbausteine, bald mit eigenem Shop im Park. Kiddicraft startet mit Traumatica, Euro-Mir und Voltron. Stone Heap liefert Panoramabahn und Haupteingang. Märklin bringt eine Modelleisenbahn des Alpenexpress. Verlost werden drei Sets: Haupteingang, Panoramabahn und ein XXL-Voltron-Set.
Mitspielen geht über den Link in der Videobeschreibung beziehungsweise über europapark.de zum FRONT-ROW-Gewinnspiel Folge 5. Der Teilnahmezeitraum läuft vom 27. August 2026 bis zum 30. September 2026, 23:59 Uhr. Die Auslosung ist am 1. Oktober 2026. Ein Gewinner wird unter den gültigen Einsendungen gezogen und per E-Mail benachrichtigt, mit einer Frist von zwei Wochen; sonst wird neu ausgelost. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, eine Barauszahlung gibt es nicht. Anspruch besteht nur bei Verfügbarkeit, ein Ersatz durch gleichwertige Produkte ist möglich. Mitarbeitende des Europa-Parks und beteiligter Unternehmen sowie Angehörige sind ausgeschlossen, ebenso automatisierte Teilnahmen.
Zwei Gastspiele gehören noch zur Folge. Im griechischen Themenbereich treten Michi und Sven am Olympia-Basketball an; sie können „ein bisschen“ Basketball, wer zuerst trifft, gewinnt, der Preis ist eine Voltron-Kappe. Im englischen Themenbereich folgt das Derby: vier Spieler, jeder gegen jeden, Gelb ein Punkt, Blau zwei, Rot drei, wer zuerst im Ziel ist, gewinnt. Julia stellt sich vor, sie kommt aus Straßburg. Evelin ist sieben und hat das Spiel schon gespielt. Olli zieht zwischenzeitlich vor, Gewinner ist Nummer fünf – Taktik: einfach schießen.
FRONT ROW Folge 5 läuft auf VEEJOY.
Zum Video: veejoy.de
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